Valentina Triet beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Techniken der Orientierung im Raum, in der Architektur, in der Infrastruktur und in der Landschaft. In ihren Zeichnungen erarbeitet sie sich thematische Perspektiven, die wiederum in anderen Medien – in Installationen und Fotografie – umgesetzt werden können. Ihre Objekte, wie die Arbeit Sonntagsnachrichten (2016), sind von einer feinen Narration durchzogen, die durch die assoziative Verwendung von alltäglichen Materialien sichtbar wird. Die im Oberlichtsaal gezeigten seriellen Arbeiten Serpentina (2017) und Next (2017) erschliessen sich in der Bewegung durch den Ausstellungsraum. Die Objekte aus der Serie Serpentina funktionieren allseitig: labyrinthartig bewegen sich imaginäre Pfade um die Objekte herum. Next, eine Allee von Skulpturen, die an reduzierte Palmen erinneren, bezieht sich auf eine Zeichnung und transformiert die graphische Form in eine plastische.
Valentina Triet (*1991, Winterthur/CH) hat einen Bachelor in Fine Arts an der ZHdK abgeschlossen. Sie lebt und arbeitet in Zürich. Gruppenausstellungen: 28, CC Strombeek, Brüssel (2017); Lac Scubadive, LècheVitrine Lausanne (2016); Cholie, Cholie, Le Molière, Paris; Low res, Kunstraum Toni Areal, Zürich; can hope be disappointed, Bunker, Zürich (2015).