Sebastien Verdon

Plattform2010

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Trou Noir n°2, Fotografie, 16.5 × 25 cm, 2009

Trou Noir n°2, Fotografie, 16.5 × 25 cm, 2009

Archive, Installationsansicht Les Caves du Palais, Neuchâtel, 2009

Archive, Installationsansicht Les Caves du Palais, Neuchâtel, 2009

Shades In The Woods, Installation, 2009

Shades In The Woods, Installation, 2009

In Between, Installation (aimants, cadre, socle, fils), 2010

In Between, Installation (aimants, cadre, socle, fils), 2010

Royal Pass By Foto Dany, Fotografie, 20 × 25 cm, 2009

Royal Pass By Foto Dany, Fotografie, 20 × 25 cm, 2009

In Between, Installation (aimants, cadre, socle, fils), 2010

In Between, Installation (aimants, cadre, socle, fils), 2010

Tarantula Nebula, Fotografie, 80 × 100 cm, 2009

Tarantula Nebula, Fotografie, 80 × 100 cm, 2009

Trou Noir N° 3, «Creuser la terre est un acte sacral», Fotografie,
15 × 20 cm, 2009

Trou Noir N° 3, «Creuser la terre est un acte sacral», Fotografie,
15 × 20 cm, 2009

Cocon, Installationsansicht, 2008

Cocon, Installationsansicht, 2008

Ausstellungsansicht, Kunsthaus Langenthal, 2009

Ausstellungsansicht, Kunsthaus Langenthal, 2009

Wie präzise Forschungsergebnisse einer visuellen Untersuchungsanordnung über die Eigenschaften von Raum äussern sich die Werke von Sebastien Verdon. Einzelne Fragmente, die in zahlreichen Repetitionen grössere Strukturen und Cluster ergeben, verdichten sich zu einer Vision des Unendlichen. Diese polare Ambivalenz zwischen dem Nichts und der unfassbaren Dichte eines schwarzen Lochs bilden die wissenschaftlichen Referenzpunkte für den Neuenburger Künstler. Während die Fotografie die Funktion einer deskriptiven Aufzeichnung eines vergangenen Prozesses einnimmt, beschreibt die Zeichnung eine Hypothese eines potentiellen Zustands. Beide Elemente aus disparaten Raum-Zeit-Verhältnissen werden im Zusammentreffen der Disposition zu Instrumenten einer erneuten Analyse des Raums. Das fotografische Selbstbildnis manifestiert als dritter Referenzpunkt den Raum und wird zugleich im Sinne der Interpassivität Slavoj Žižeks zum Mittler und Stellvertreter des abwesenden Künstlers. Das futuristische Porträt mit der zweifarbigen 3D-Brille nimmt dabei eine aktive Rolle ein und degradiert den Betrachter zum Objekt.

 – Franz Krähenbühl