Raphael Bottazzini

Plattform2010

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Selfmade, Ikea Teller mit Goldblatt, 2009

Selfmade, Ikea Teller mit Goldblatt, 2009

Picknick, Bärenfell und Asiabesteck auf Wiese, 110 × 85 cm, Fotografie, 2009

Picknick, Bärenfell und Asiabesteck auf Wiese, 110 × 85 cm, Fotografie, 2009

Ohne Titel, Diverse Materialien, 2010

Ohne Titel, Diverse Materialien, 2010

GmbH, Gebrauchsanleitung, 2009

GmbH, Gebrauchsanleitung, 2009

I don’t understand your heart, Installation, 2009

I don’t understand your heart, Installation, 2009

Ohne Titel, 2010

Ohne Titel, 2010

GmbH I.O., Grösse variabel, 2009

GmbH I.O., Grösse variabel, 2009

Junger Mann mit Verpackung, Projektion, 2009

Junger Mann mit Verpackung, Projektion, 2009

GmbH I.O., Grösse variabel, 2009

GmbH I.O., Grösse variabel, 2009

Platten weiss, Keramikbadeplatten auf Holz, 210 × 170 cm, 2009

Platten weiss, Keramikbadeplatten auf Holz, 210 × 170 cm, 2009

Selfmade, Ikea Messer mit Goldblatt, 2009

Selfmade, Ikea Messer mit Goldblatt, 2009

I don’t understand your heart, Installation, 2009

I don’t understand your heart, Installation, 2009

Selfmade, Ikea Gabel mit Goldblatt, 2009

Selfmade, Ikea Gabel mit Goldblatt, 2009

www.artachment.com


Anhand alltäglicher Gegenstände untersucht Raphael Bottazzini die Zeichensysteme unserer Gesellschaft. Durch leichte Eingriffe und die Verlagerung in den Ausstellungskontext werden teilweise paradoxe Strukturen offenbart. Diese Strategie könnte als pauschale Kritik missverstanden werden, doch geht es hier vielmehr um die spielerische Offenlegung von kulturell geprägten Normen. Der Künstler pflegt einen beinahe kulturanthropologischen Blick, indem er mit Materialien arbeitet, die unsere zeitgenössische Lebensart abbilden. Es entsteht ein poetisches Inventar des globalisierten Alltags, das stets die Grenze zwischen Original und Fälschung auslotet. Bottazzini erforscht mit einem Augenzwinkern die Bedeutung von gesellschaftlich definierten Normen der Ästhetik. Gleichzeitig geht er der Frage nach, inwiefern Objekte durch leichte Modifikationen an Eindeutigkeit verlieren und eine neue Symbolik erhalten. Damit bietet er mögliche Ansätze zur Entschlüsselung solcher Systeme und pointierte Anekdoten zu unserer modernen Lebenswelt.

 – Charlotte Matter