Lucia Martinez

Plattform2017

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241015, 2017, 1-Kanal-Videoprojektion 7 min, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

241015, 2017, 1-Kanal-Videoprojektion 7 min, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

241015, 2017, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

241015, 2017, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

Mirador, 2016 1-Kanal-Videoprojektion 13 min, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

Mirador, 2016 1-Kanal-Videoprojektion 13 min, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

241015, 2017, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

241015, 2017, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

Mirador, 2016, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

Mirador, 2016, Ausstellungsansicht / vue de l'exposition Plattform17, 2017

Lucia Martinez’ aktuelle filmische Arbeiten sind Portraits von Subjektivität und persönlicher Identität, die konfrontiert sind mit einer kollektiv geteilten Welt und sozialen Normen. Ihre Coming-of-Age-Stories wechseln zwischen klassischer cinematografischer Mise-en-scène und filmischer Abstraktion. Im UG werden die beiden Arbeiten Mirador (2016) und Mirador bis (2017) in einer Installation abwechselnd auf zwei Screens gezeigt. Mirador zeigt mit unterschiedlichen filmischen Sprachen Übergänge zwischen Imagination, eigenem privatem Raum und Rückprojektion und Verhandlung im Kollektiv. Hauptdarsteller in beiden Filmen ist ihr jüngerer Bruder Lucas. Alle Darsteller/innen behalten ihre eigenen Namen, einige Szenen sind frei improvisiert. Mirador bis ergänzt Mirador zum Diptych. Er beschreibt einen Moment von Selbstinszenierung und Autonomie, einen selbstgeschaffenen Raum, in dem sich Identität behauptet und ausdrückt. Im Treppenhaus ist die Arbeit 241015 (2017) zu sehen; die kollektive Rückforderung der Stadt Genf und die Verwüstung von Luxusgeschäften internationaler Grosskonzerne deutet gleichzeitig eine Idee eines rechtsfreien, anti-autoritäten Raums und Freiheit an und eine latente Forderung, die eigene Individualität in einen Zug hunderter Personen einzufügen.

Lucia Martinez (*1994, Genf/CH), hat einen Bachelor an der HEAD abgeschlossen. Sie lebt und arbeitet in Genf. Einzelausstellung: Galerie Düo, Paris (2016); Gruppenausstellungen (Auswahl): Meutes et Unités, L’ Espace LABO, Genf (2016); Videocity.ch, Basel (2015).