Adrien Chevalley

Plattform2013

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Echelle, technique mixte, CAN Neuchâtel, 2012

Echelle, technique mixte, CAN Neuchâtel, 2012

Sans titre, céramique et aluminium,
CAN Neuchâtel, 2012

Sans titre, céramique et aluminium,
CAN Neuchâtel, 2012

Ensemble dessin, HEAD, 2012

Ensemble dessin, HEAD, 2012

Mugs, porcelaine émaillée, bois peint, CAN Neuchâtel, 2012

Mugs, porcelaine émaillée, bois peint, CAN Neuchâtel, 2012

SALON 18 V, Vue de l'exposition, CAN Neuchâtel, 2012

SALON 18 V, Vue de l'exposition, CAN Neuchâtel, 2012

Sans titre, céramique, atelier RATS, 2010

Sans titre, céramique, atelier RATS, 2010

Plattform13, Adrien Chevalley, Sans titre 2 (Totem),
céramique, émaille, structure en métal, tapis
de douche, 2013

Plattform13, Adrien Chevalley, Sans titre 2 (Totem),
céramique, émaille, structure en métal, tapis
de douche, 2013

Sans titre, céramique et mastique, HEAD, 2012

Sans titre, céramique et mastique, HEAD, 2012

Plattform13, Adrien Chevalley, Sans titre 1 (Totem), céramique, émaille,
peinture acrylique, structure en métal, tapis de douche , 2013

Plattform13, Adrien Chevalley, Sans titre 1 (Totem), céramique, émaille,
peinture acrylique, structure en métal, tapis de douche , 2013

Als Sohn einer Töpferfamilie wuchs Adrien Chevalley in engem Kontakt mit der Herstellung von Keramik auf. Erst viel später jedoch beginnt er Keramik im künstlerischen Kontext zu nutzen. Obwohl das Ergebnis von Ton materialbedingt skulptural ist, befindet sich der Ursprung für das Dreidimensionale oft in seinen Zeichnungen. Die Skizze dient ihm als Ort der absoluten Freiheit, in dem keine Regeln der Statik oder des Brennprozesses befolgt werden müssen. In diesem Dialog zwischen Zeichnung und Skulptur liegt die Stärke von Adrien Chevalleys Arbeiten.

Der Einsatz von Keramik im alltäglichen Gebrauch ist einer der Hauptgründe für die Begeisterung des Künstlers für dieses Material. Chevalleys Ziel ist die Transformation vom Banalen zum Bedeutsamen. Die Skulpturen für PLATTFORM13 zeigen die Umwandlung vom Gebrauchsgegenstand zum Kunstwerk exemplarisch auf: Chevalley benutzt hierfür Vasen, welche von seiner Mutter üblicherweise für den Verkauf produziert werden. Die noch formbaren Gefässe werden von ihm aufgetürmt, moduliert und zerschnitten. Der Künstler entzieht den funktionalen Objekten damit ihre Zweckmässigkeit, um sie einer frischen Diskussion zu unterbreiten. Die anthropomorphen Skulpturen von Chevalley besitzen oft menschliche Proportionen. Die direkte Referenz zum menschlichen Körper beginnt in der Prähistorie, 25’000 v. Chr, mit der Venus von Willensdorf. Seither haben sich Künstler immer wieder neu von der Anatomie des Körpers inspirieren lassen. Adrien Chevalley integriert historische Zitate mit Humor in seine Werke und treibt damit die Diskussion eines fortwährenden Motivs der Kunstgeschichte voran. – Larkin Erdmann