Vom 13. bis 23. März 2014 zeigt PLATTFORM14 im ewz-Unterwerk Selnau in Zürich neue Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die kürzlich einen Bachelor- oder Masterstudiengang an einer Schweizer Kunsthochschule abgeschlossen haben. Dadurch gibt die Ausstellung einen Einblick in das junge, aktuelle Kunstschaffen. Ausgewählt wurden die Positionen von einer Jury aus jungen Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern.
Mittwoch 12. März 2014, 18.30 Uhr
Vernissage
Sonntag 16. März 2014, ab 14 Uhr
Familiennachmittag mit Kaffee und Kuchen
Kinderworkshop mit Juice & Rispetta
& Führung durch die Ausstellung
Donnerstag 20. März 2014, 20 Uhr
Le Foyer zu Gast bei Plattform 14
Matthias Sohr im Gespräch mit der Schriftstellerin Sissi Tax
Samstag 22. März 2014, 19 Uhr
Podiumsdiskussion organisiert durch Kunstbulletin
Nachdigital Schreiben – Formen kooperativer Kritik und die Zukunft der Kunstzeitschrift
Mit: Anita Hugi (Redaktorin SRF Sternstunden und Herausgeberin von Neuland Magazin), Christian Klinner (Gründer Ron Orp) und Michèle Novack (Autorin und Herausgeberin von Common Journal für Kunst und Öffentlichkeit)
Moderation: J. Emil Sennewald (Literaturwissenschaftler und Journalist)
Sonntag 23. März 2014, 15 Uhr
Gespräch mit Thomas Moor
& Führung durch die Ausstellung
Plattform 14 gibt einen Einblick in das junge, aktuelle Kunstschaffen in der Schweiz. Die Ausstellung zeigt neue Arbeiten von Kunstschaffenden, die im Jahr zuvor an einer Kunsthochschule* einen Bachelor- oder Masterstudiengang im Bereich bildende Kunst abgeschlossen haben. Eine Jury aus jungen Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern wählt die Künstlerinnen und Künstler aus. Im Rahmen der Ausstellung wird der Nationale Suisse Kunstpreis an eine oder einen der teilnehmenden Kunstschaffenden verliehen.
ewz-Unterwerk Selnau
Selnaustrasse 25
8001 Zürich
Die Jury von «Plattform» wird jährlich neu gebildet. Sie setzt sich aus jungen Kunsthistoriker/innen sowie dem Vorstand des Vereins Kunstwollen zusammen. Die Zusammensetzung der Jury beschränkt sich bewusst auf junge Personen. Auf diese Weise begegnen sich Künstler/innen und Kunsthistoriker/innen auf einer Ebene. Gleichzeitig wird damit jungen Kunsthistoriker/innen eine Möglichkeit geboten, sich bei der Auswahl und Organisation einer Ausstellung direkt zu beteiligen.
Cleoriana Benacloche
1990. Studium der Kunstgeschichte und englischen Literatur. Master in Museumologie an der Universität Neuenburg und University of Utah (USA). 2008 Praktikum im Centre d'Art in Neuenburg (CAN). Im Jahre 2010 Praktikum an der Stiftung The Gabarron Foundation Carriage House Centre for thbe Arts, in New York. 2011 Praktikum bei Sotheby's in London. Von 2012 bis 2013 Direktionsassistentin in der Galerie C in Neuenburg, gefolgt von einem Mandat als künstlerische Koordinatorin und Kuratorin für die Durchführung der Ausstellung UDK, Berlin – Klasse Valérie Favre. Zur Zeit selbstständige Kunstvermittlerin am CentrePasquArt in Biel, Jurymitglied für diverse künstlerische Ereignisse in der Schweiz, sowie Beteiligung an verschiedenen Veröffentlichungen.
Gabriel Flückiger
1988. Studium der Kunstgeschichte und Sozialanthropologie an der Universität Bern. Gastdozent an der Schule für Gestaltung, Biel sowie wissenschaftliche Assistenz im Nachlass Norbert Klassen der ART-Nachlassstiftung. Weitere Tätigkeiten im Kunstjournalismus (Kunstbulletin, Redakteur Schwarz Weiss der visarte.bern), als Kurator (Off-Space-Projekte: Palazzo Wyler, [balk], ortsverein/Galerie Béatrice Brunner Bern), als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Luzern, Departement Kunst & Design sowie in der Kunst- und Kulturvermittlung (Kunstmuseum Bern, Historisches Museum Bern, OVRA-Archives). Mitglied der Schweizer Studienstiftung.
Aline Juchler
1986. Kunsthistorikerin und Filmwissenschaftlerin, Studium an der Universität Zürich und Université Paris III - Sorbonne Nouvelle, berufliche Erfahrungen am Fotozentrum Winterthur, am Lehrstuhl für Bildende Künste am kunsthistorischen Institut der UZH, beim Kleinverlag Nieves, den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur, im Cabaret Voltaire, in der Kunsthalle Sankt Gallen; daneben mehrere freie kuratorische Projekte, u.a. für Van Horbourg, Le Foyer, Die Diele, und Verfasserin von verschiedenen Pressetexten und Katalogbeiträgen.
Jasmin Sumpf
1984. Studium der Kunstgeschichte und Germanistik an den Universitäten Basel und Leipzig. Hilfsassistenz und Mitarbeit bei folgenden Institutionen und Projekten: 2006-2007 Kunsthistorisches Seminar der Universität Basel (bei Prof. Dr. Andreas Beyer), 2008-2011 eikones – NCCR Iconic Criticism, 2010 Projekt „Schweizer Beteiligung an der Biennale von Venedig“ am SIK-ISEA, 2011-2013 Schweizerisches Kunstarchiv (Dokumentation/Nachlassarchiv) am SIK-ISEA. Seit Januar 2013 wissenschaftliche Volontärin für den Bereich der Sammlung am Schaulager, Münchenstein/Basel.
Laurence Wagner
*1984. Studium der Kunstgeschichte, Französischen Literatur sowie Geschichte und Ästhetik des Kinos an der Universität Lausanne. Masterstudiengang “Critical Curatorial Cybermedia” (CCC) an der Haute Ecole d’Art et de Design HEAD in Genf. Assistenz und verschiedene Praktika am Mamco (Genf), am Swiss Institute for Contemporary Art (New York), an der NY Art Book Fair (MoMA PS1, New York), am FRAC Île-de-France “Le Plateau” (Paris) und bei Pro Helvetia (Zürich). Residence Programm an der Galeria Metropolitana (Santiago de Chile), am Performing Arts Center, PAF (St. Erme) und an der Sunset Residence (Lyon). Seit 2008 Kunstvermittlerin für die Ausstellung Bex&Arts (Bex) und Arbeit als freischaffende Kuratorin.
In Partnerschaft mit:
Nationale Suisse Kunstpreis
Mit der Unterstützung von:
ewz - Die Energie
Société de la Loterie de la Suisse Romande
Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung
Stadt Zürich Kultur
Hulda und Gustav Zumsteg-Stiftung
Erna und Curt Burgauer Stiftung
Migros Kulturprozent
Kunstbulletin
likeyou – the artnetwork
Studio M St
Black Velvet Kaffee
Rent by Aroma
Küchler AG
Lehrwerkstätte für Möbelschreiner Zürich
Hürlimann Bier
Landolt Weine
FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
BFH Hochschule der Künste Bern
HEAD Haute école d'art et de design – Genève
ECAL Ecole cantonale d'art de Lausanne
HSLU Hochschule Luzern – Design & Kunst
ECAV Ecole cantonale d'art du Valais
ZHdK Zürcher Hochschule der Künste
F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
Mit der Unterstützung von ewz - Die Energie.
In Partnerschaft mit dem Nationale Suisse Kunstpreis.
Der Gewinner des Nationale Suisse Kunstpreises 2014 ist Thomas Moor, Absolvent des Bachelor-Studiengangs Medien & Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste.
Thomas Moor, Touching Tangibles, 8. Aktion: We the people,
Danh Vo, Kunstmuseum Basel, 2013
Als Objekt- und Performancekünstler untersucht Thomas Moor (* 1988) das Thema von Distanz und Nähe zwischen Subjekt und Objekt, wobei es ihm um Auseinandersetzungen mit Repräsentation, Inszenierung, Macht, Verhaltensgrammatiken und Spiel geht. Seine präzisen orts- und kontextbezogenen Interventionen umkreisen den Umgang mit Öffentlichkeit. Sie zeichnen sich durch konzeptionelle Stringenz und ihre spielerisch leichte Umsetzung aus. Für Plattform 14 hat Thomas Moor die Arbeit «Power to the Home» realisiert, eine kontextbezogene Soundinstallation, die im Intervall von zwanzig Minuten die grosse Halle des ewz-Unterwerks Selnau beschallt. Der Objekt- und Performancekünstler untersucht in dieser situationsbezogenen Arbeit unternehmerische PR-Strategien und deren Inszenierungen.
Der 2004 lancierte Förderpreis der Versicherungsgruppe Nationale Suisse versteht sich als Starthilfe für diplomierte Kunstschaffende der Schweizer Hochschulen. Während der Fokus der firmeneigenen Sammlung von Schweizer Gegenwartskunst auf Malerei, Zeichnung und Fotografie ausgerichtet ist, wird der Förderpreis für junge Kunst bewusst offener gehalten, um auch neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Künstlergeneration zu unterstützen. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld von CHF 15'000 und einer Ausstellung an der Kunstmesse LISTE – the young art fair in Basel.
Der Jury für den Nationale Suisse Kunstpreis gehören 2014 an:
– Fanni Fetzer, Direktorin Kunstmuseum Luzern
– Helen Hirsch, Direktorin Kunstmuseum Thun
– Dorothee Messmer, Direktorin Kunstmuseum Olten
– Sabine Schaschl, Direktorin Haus Konstruktiv, Zürich