Vom 8. bis 17. März 2012 zeigt «Plattform12» neue Arbeiten von kürzlich diplomierten Kunstschaffenden aus 8 Hochschulen* der Schweiz im ewz-Unterwerk Selnau in Zürich.
Mi 7. März 2012
Ab 18 Uhr Vernissage
20 Uhr Verleihung des Kunstpreises der Nationale Suisse
Do 8. März 2012 / 19 Uhr
Podiumsdiskussion From off to on. Der Off-Space als Kristallisationspunkt der Gegenwartskunst?
Gäste: Tenzing Barshee / Nikola Dietrich / Sibylle Omlin / Daniel Suter / Stefan Wagner
Moderation: Jörg Huber
So 11. März 2012
Ab 13 Uhr Familiennachmittag mit Kaffee und Kuchen
14.30 Uhr Führung auf Französisch
Di 13. März 2012
12.30 bis 13.30 Uhr Kunst über Mittag. Führung und Suppe für CHF 10.-
14 Uhr Führung auf Französisch
Do 15. März 2012 / 19.30 Uhr
Le Foyer
Gespräche/Conversations: Dominik Hodel & Andreas Hägler
Fr 16. März 2012 / 19.30 Uhr
Podiumsdiskussion Medienfinanzierung – Garantie oder Ende der autonomen Presse?
Gäste: Bice Curiger / Andreas Gross / Hanspeter Kellermüller / Konrad Tobler
Moderation: Patrik Tschudin
Konzept und Organisation: Kunstbulletin
Sa 17. März 2012 / 14 Uhr
Führung mit Studierenden des Kunsthistorischen Instituts der Universität Zürich
From off to on
Podiumsdiskussion
Donnerstag 8. März 2012, 19 Uhr
From off to on. Der Off-Space als Kristallisationspunkt der Gegenwartskunst?
Die spätestens um 1980 in der Schweiz lautgewordene, mitunter politisch motivierte Forderung nach neuen Räumen für die Kunst mündete in den ausgehenden 1990er Jahren in einem wahren 'Boom' von institutionsunabhängigen, oft temporären und von den Kunstschaffenden selbst betriebenen Ausstellungsräumen. Mit Blick auf die aktuelle Schweizer Kunstwelt ist der Off-Space als immer wieder neu erfundenes Display für Gegenwartskunst heute sichtbarer und wichtiger denn je. Unter veränderten gesellschaftlichen Vorzeichen agierend, scheinen sich die Kunsträume als zentrale Akteure in der Aushandlung um die Deutungshoheit in der Gegenwartskunst zu behaupten und die tradierten Institutionen herauszufordern. Im Rahmen der Podiumsdiskussion an der Plattform 12 wird das Phänomen diskutiert und befragt.
Gäste:
Tenzing Barshee (Mitbetreiber Elaine Mgk, Basel)
Nikola Dietrich (Kuratorin, Museum für Gegenwartskunst, Basel)
Sibylle Omlin (Kunstwissenschaftlerin, Direktorin Ecole cantonale d'art du Valais ECAV)
Daniel Suter (Freier Kurator, Marks Blond Project, Bern/Dozent Haute école d’art et de design HEAD, Genf)
Stefan Wagner (Kunsthistoriker, Mitbetreiber Corner College, Zürich)
Moderation:
Jörg Huber (Leiter Institut für Theorie/Professor für Kulturtheorie, ZHdK)
Konzept und Organisation:
Gioia Dal Molin
Le Foyer
Künstlergespräch
Donnerstag 15. März, 19.30 Uhr, Dominik Hodel & Andreas Hägler
Als Diskussions- und Gesprächsformat rückt Le Foyer für einmal die Quellen der heute oft referenziellen künstlerischen Praxis in den Brennpunkt. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler sind aufgefordert, ihre Faszination für ein spezifisches Thema mit einem ausgesuchten Gesprächspartner zu Diskussion zu stellen. Im Dialog mit dem Publikum entsteht und zirkuliert Information, der Zugang zur künstlerischen Arbeit und den angewandten Strategien wird erweitert. Eine mobile Architektur bildet den Rahmen der Diskussion und gibt der ephemeren Form des Gespräches eine Struktur.
Konzept und Organisation:
Gabrielle Schaad & Gioia Dal Molin
Medienfinanzierung
Podiumsdiskussion
Freitag 16. März, 19.30 Uhr
Medienfinanzierung – Garantie oder Ende der autonomen Presse?
Qualifizierte Medien haben es schwer. Immer weniger Leserinnen und Leser wollen ein Abonnement abschliessen, die Inserate schwinden, alles verlagert sich ins Netz. Differenzierte Recherchen und sorgfältige Texte aber brauchen Zeit und müssen finanziert werden. Gibt es Alternativen zum herkömmlichen Modell? Könnte man die Presse – und vor allem auch Kulturmedien – über andere Töpfe unterstützen, eventuell mit speziellen Fonds oder mittels einer Zuwendung durch den Bund? Das Kunstbulletin organisiert eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung Plattform 12.
Gäste:
Bice Curiger (Leiterin Biennale Venedig 2011, Chefredaktorin Parkett, Kuratorin Kunsthaus Zürich)
Andreas Gross (Politikwissenschaftler, National- und Europarat und Spiritus Rector einer Medienfinanzierungsinitiative des Bundes)
Hanspeter Kellermüller (Generalsekretär NZZ-Mediengruppe)
Konrad Tobler (freier Kunstkritiker)
Moderation:
Patrik Tschudin (Wissenschaftsredaktor DRS 2)
Mitdenkende:
Alice Henkes (Kunstkritikerin)
Roderick Hönig (Redaktor Hochparterre Zürich)
Remo Leupin (Co-Redaktionsleiter TagesWoche Basel)
Daniel Morgenthaler (wissenschaftlicher Mitarbeiter Helmhaus Zürich, Kunstjournalist)
Peter Studer (Jurist und Präsident Schweizerischer Kunstverein)
Konzept und Organisation:
Kunsbulletin
Diary Note
Plakat- und Postkartenprojekt. Konzept und Organisation: Oliver Godow
Diary Note: Kathrin Affentranger
Diary Note: Claudia Breitschmid
Diary Note: Evguenia Brugger
iary Note: Oliver Godow
Diary Note: Andreas Hochuli
Diary Note: Dominik Hodel
Diary Note: Wanda Nay
Diary Note: Liliane Puthod
Diary Note: Nicolas Raufaste
Diary Note: Liza Trottet
Diary Note: Angela Werlen
Diary Note: Pedro Wirz
© Paolo Wirz
Regaida Comensoli
*1983. Studium in Philosophie und Literatur, DAMS (Studienfächer der Kunst, der Musik und des Theaters) an der Universität von Bologna. Von 2008 bis 2009 Assistentin beim Ausstellungsraum Sotterranei dell'arte in Montecarasso/Tessin. Seit 2008 Mitglied der Vereinigung Che Torni Babele für die Förderung und den Dialog zwischen verschiedenen Sprachen, Bologna. Seit 2010 Mitarbeiterin bei La Rada, Raum für zeitgenössische Kunst in Locarno.
Melissa Rérat
Hauptsponsor:
ewz - Die Energie
In Partnerschaft mit:
Kunstpreis der Nationale Suisse
Société de la Loterie de la Suisse Romande
ArtNow Fondation
Stiftung Roldenfund
Oertli-Stiftung
Migros Kulturprozent
Egon-und-Ingrid-Hug-Stiftung
Kunstbulletin
Art Collector
Motto Zürich store
likeyou - the artnetwork
Transhelvetica
Studio Sport
Rent by Aroma
Black-Velvet Kaffee
Hürlimann Bier
Kuechler AG
Landolt Weine
Schwabe AG Muttenz/Basel
FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
BFH Hochschule der Künste Bern
HEAD Haute école d'art et de design – Genève
ECAL Ecole cantonale d'art de Lausanne
HSLU Hochschule Luzern – Design & Kunst
ECAV Ecole cantonale d'art du Valais
ZHdK Zürcher Hochschule der Künste
F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
Mit der Unterstützung von ewz - Die Energie.
In Partnerschaft mit dem Kunstpreis der Nationale Suisse.
Der 2004 lancierte Förderpreis von Nationale Suisse versteht sich als Starthilfe für diplomierte Kunstschaffende der Schweizer Hochschulen. Während der Fokus der firmeneigenen Sammlung von Schweizer Gegenwartskunst auf Malerei, Zeichnung und Fotografie ausgerichtet ist, wird der Förderpreis für junge Kunst bewusst offener gehalten, um auch neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Künstlergeneration zu unterstützen. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld von CHF 15'000 und einer Ausstellung an der Kunstmesse LISTE – the young art fair in Basel. Die Jury wählt den Preisträger bzw. die Preisträgerin aus den teilnehmenden Kunstschaffenden an der Plattform 12.
Ohne Titel, Acryl auf Holz, 2012
Preisträgerin Kunstpreis 2012: Kathrin Affentranger (*1987)
Kathrin Affentranger hat ihr Studium an der Hochschule der Künste Bern absolviert. Die Arbeit der Künstlerin oszilliert zwischen Zeichnung, Skulptur und Installation. Ihre aus einfachen Formen und Materialien entstandenen skulpturalen Arbeiten muten nur auf den ersten Blick klassisch minimalistisch an. Es sind fragile Zeichnungen im Raum, denen ein Moment der Instabilität und damit ein Potenzial des Zusammenbruchs innewohnt. Ihr Körper gilt der Künstlerin als Mass für ihre Arbeit, und sie stellt damit einen physischen Bezug zum Betrachter her, der eingeladen wird, zur ganzheitlichen Wahrnehmung des Werkes aktiv zu werden und die Vielzahl von potenziellen Skulpturen aus verschiedenen Perspektiven zu erfahren.
JURY
Der Jury für den Kunstpreis der Nationale Suisse gehören 2012 an: