ewz-Unterwerk Selnau, Zürich / 10. – 19. März 2011
Mittwoch 9. März 2011
ab 18 Uhr: Vernissage
20 Uhr: Verleihung des Kunstpreises der Nationale Suisse
Samstag 12. März 2011
15 Uhr: Führung
Sonntag 13. März 2011
ab 13 Uhr: Familiennachmittag mit Kaffee und Kuchen
Montag 14. März 2011
12.30 - 13.30 Uhr: Kunst über Mittag. Führung und Suppe für CHF 10.-
Mittwoch 16. März 2011
19 Uhr: Podiumsdiskussion. Wie viel Förderung braucht die Kunst?
Podiumsdiskussion
Mittwoch 16. März 2011, 19h
Wie viel Förderung braucht die Kunst? Notwendigkeiten, Strategien und Ziele einer Kunstförderung heute.
Im Spannungsfeld von öffentlichen und privaten Interessen ist die Kunstförderung einem stetigen Prozess der Pluralisierung unterworfen. Verschiedene Akteure beteiligen sich am Aushandlungsprozess um Förderkriterien und Förderstrategien, die der gegenwärtigen Kunstproduktion einen adäquaten Nährboden bieten sollen, zugleich aber auch Funktionszuweisungen an die Kunstschaffenden vornehmen. Schlagwörter wie ‚Dauergeldsegen’ ‚Subventionenjäger’ oder ‚Giesskannenprinzip’ reizen den öffentlichen Diskurs, differenziertere Perspektiven werden bisweilen ausgeblendet. Im Kontext des neuen Kulturfördergesetzes aktueller denn je, diskutieren anlässlich von Plattform11 Kunstschaffende, Wissenschaftler sowie Vertreter der öffentlichen Hand und privater Institutionen.
Teilnehmer/innen:
Marianne Burki (Leiterin Visuelle Künste, Pro Helvetia)
Oliver Godow (Künstler, Stipendiat Villa Sträuli, Winterthur)
Andreas Karcher (Leiter Fachstelle Kunst, Nationale Suisse)
San Keller (Künstler)
Edith Krebs (Kulturjournalistin, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft)
Andreas Münch (Leiter Dienst Kunst, Bundesamt für Kultur)
Moderation:
Andreas Vogel (Rektor F+F Zürich, Mitglied der Kunstkommission der Stadt Zürich)
Konzept und Umsetzung:
Gioia Dal Molin
Gioia Dal Molin lic. phil.
1981. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Literaturwissenschaft an den Universitäten Zürich und Rom. Seit Januar 2010 kunstwissenschaftliche Volontärin am Kunstmuseum Luzern. Ab Herbst 2010 Dissertationsprojekt zur Kunst- und Kulturförderung in der Schweiz.
Marie DuPasquier
1984. Studium der Kunstgeschichte, Humangeographie und Anthropologie an der Universität Neuenburg. Praktikum bei der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur in 2010. Seit 2007 für die Bieler Fototage und das Museum «Maison d'ailleurs» in Yverdon-les-Bains tätig. Master in Museologie und Kunstgeschichte an der Universität Neuenburg seit Herbst 2008.
Sarah Stocker
1985. Studium der Vermittlung in Kunst und Design und Kunstgeschichte an der Hochschule der Künste Bern und der Universität Bern. 2008 Praktikum bei microsillons am Centre d'Art Contemporain Genève und 2009 am SFMOMA in San Francisco. Seit Anfang 2009 Hilfsassistentin am Y, Institut für Transdisziplinarität der HKB. Master in Art Education an der HKB seit Herbst 2009.
Irène Zdoroveac
1980. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Medienwissenschaften an den Universitäten Bern und Berlin. Assistenz in der Galerie STAMPA, Basel. Wissenschaftliches Volontariat im Aargauer Kunsthaus, Aarau. Seit Januar 2010 wissenschaftliche Assistentin der Direktion im Kunsthaus CentrePasquArt Biel.
Hauptsponsor:
ewz - Die Energie
In Partnerschaft mit dem Kunstpreis der Nationale Suisse
Der Verein Kunstwollen wird unterstützt von Raiffeisen
Hulda und Gustav Zumsteg-Stiftung
Ernst Göhner Stiftung
Migros Kulturprozent
Société de la Loterie de la Suisse Romande
https://likeyou.com
Kunstbulletin
https://www.mottodistribution.com
Studio Sport
Schwabe AG Muttenz/Basel
Kuechler AG
Sound & Light Pool
Landolt Weine
Hürlimann Bier
Black-Velvet Kaffee
Rent by Aroma
FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
BFH Hochschule der Künste Bern
HEAD Haute école d'art et de design – Genève
ECAL Ecole cantonale d'art de Lausanne
HSLU Hochschule Luzern – Design & Kunst
ECAV Ecole cantonale d'art du Valais
ZHdK Zürcher Hochschule der Künste
F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
Der 2004 lancierte Förderpreis von Nationale Suisse ist verbunden mit einem Preisgeld von CHF 15'000 und einer Ausstellung an der Kunstmesse LISTE – the young art fair in Basel. 2011 wählte die Jury zum ersten Mal die Preisträgerin bzw. den Preisträger aus den teilnehmenden Kunstschaffenden an der Plattform 11.
Tony (aus der Serie «jeu et guerre»), Öl auf Leinwand, 2011
Kunstpreisträger 2011: Josse Bailly (*1977)
Josse Bailly hat sein Studium an der Haute École d’Art et de Design in Genf absolviert. Seine kleinformatigen Malereien und seine Zeichnungen entspringen einer obsessiven Beschäftigung mit der Ästhetik des Hard Rock und Heavy Metal der 1960er und 1970er Jahre. Josse Bailly eignet sich diese Vergangenheit an und konstruiert eine originelle, unverwechselbare Bildwelt. Was auf den ersten Blick wie naive Malerei anmutet, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als spielerischer und vielschichtiger Umgang mit Referenzen der Malereigeschichte von Max Bill über Philip Guston bis zum Comicstrip.
Jury
Der Jury vom Kunstpreis der Nationale Suisse gehören 2011 an: