Silvan Kälin

Plattform2007

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O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

After, 2006

After, 2006

After, 2006

After, 2006

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O.T., Plattform07, 2007

O.T., Plattform07, 2007

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

O Mundo – Cultura e Natureza em Lagoa do Ouro, 2008

Haut-nah dran und damit Distanz für Erfahrungsgewinn schaffend. So könnte der gemeinsame Nenner von Silvan Kälins neuesten Arbeiten lauten. Nachdem sich Silvan Kälin mit Rauminterventionen und Filminstallationen, welche ihre Wirkung in räumlicher Erfahrung entfalteten, beschäftigt hat, widmet er sich mittlerweile objekthaften Arbeiten, denen eine Auseinandersetzung mit Körperlichkeit innewohnt. Er zieht von Körpern, oder von Bruchstücken davon, Abdrücke und modifiziert diese Spuren der Wirklichkeit zu narrativen Formen. Seine Arbeiten übernehmen so nicht einfach den Status des Objekts, sie werden zur Erfahrung des Körpers, vor allem desjenigen des Rezipienten. Wir werden mit einer Art Spiegelbild unseres eigenen Körperempfindens konfrontiert. Die Hülle und ihre Materialität fesseln die Blicke des Betrachters, verweisen aber auch auf ein Jenseits der Grenze. Die Haut ist zwar das Ende der visuellen Wahrnehmung des menschlichen Körpers, aber zugleich der Beginn seiner geistigen Gestalt. Dieses Bild der persönlichen Selbsterfahrung übersteigt in seinen Ausprägungen die physikalischen Möglichkeiten und steht damit in schöner Erweiterung einer rein naturwissenschaftlichen Auseinandersetzung. Silvan Kälin versucht uns zu durchdringen und macht trotz der Statik seiner Objekte erlebbar, dass ein Körper nie dauerhaft ist und noch weniger in einem endgültigen Zustand.

 – Philipp Grünenfelder