Lorenzo Bernet

Plattform2012

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Hot Desk, Inkjetprints, Magnetstifte, Metallblech, 2011

Hot Desk, Inkjetprints, Magnetstifte, Metallblech, 2011

Hot Desk, Installationsansicht Fluxia Gallery (Sitzbänke von Yannic Joray), 2011

Hot Desk, Installationsansicht Fluxia Gallery (Sitzbänke von Yannic Joray), 2011

Ohne Titel, Holzplatten, Acrylfarbe, Xerox-Prints, 2012

Ohne Titel, Holzplatten, Acrylfarbe, Xerox-Prints, 2012

ALANA Scherens, Installationsansicht, 2010

ALANA Scherens, Installationsansicht, 2010

Our Peers (4), Zusammenarbeit mit Till Forrer & Yannic Joray, 2010

Our Peers (4), Zusammenarbeit mit Till Forrer & Yannic Joray, 2010

Mit offen angelegten Arbeiten, die dem Betrachter Raum für Interpretation lassen und ihn gleichzeitig durch die gezielte Auswahl und Anordnung von Bildern steuern, knüpft Lorenzo Bernet an die Methoden der Kommunikationsbranche an. Seine Plakatserie «Hot Desk» (2011) ist nach einem System der Arbeitsorganisation benannt, bei der Angestellte sich an jeweils freie Arbeitsplätze setzen. Lorenzo Bernet verwendete dafür das Computerprogramm Adobe Bridge, das eine schematische Anordnung von Bildmaterial auf Kontaktabzügen ermöglicht. Für den Zürcher Kunstraum Studiolo entwickelte er gemeinsam mit Yannic Joray eine Möbeledition, die sich nicht einer determinierten Funktion unterordnet. Die Objekte bewegen sich an der Grenze zwischen Skulptur und Gebrauchsgegenstand, sie können unterschiedlich angeordnet, verwendet und dementsprechend rezipiert werden. Sie werfen im Kontext eines Studiolos – eines Studierzimmers – ferner die Frage auf, inwiefern die Einrichtung eine Auswirkung auf die Konzentration und Produktivität haben kann. In der Auseinandersetzung mit den Bedingungen von kreativen Prozessen können die Werke von Lorenzo Bernet als Versuchsanordnungen gelesen werden, bei denen der Arbeitsprozess gleichzeitig zum bildhaften Motiv wird. – Charlotte Matter