Jan Kiefer

Plattform2013

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Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Plattform13, Jan Kiefer, i.eins, Inkjetprint, Aluminiumrahmen
(jeweils 130 x 70 cm), in Zusammenarbeit mit Armin Saner, 2013

Plattform13, Jan Kiefer, i.eins, Inkjetprint, Aluminiumrahmen
(jeweils 130 x 70 cm), in Zusammenarbeit mit Armin Saner, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

pet, bronze, used covers and towels from different dogs/dog owners, 2012

pet, bronze, used covers and towels from different dogs/dog owners, 2012

pet, bronze, used covers and towels from different dogs/dog owners, 2012

pet, bronze, used covers and towels from different dogs/dog owners, 2012

pet, bronze, used covers and towels from different dogs/dog owners, 2012

pet, bronze, used covers and towels from different dogs/dog owners, 2012

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

Guaud, curated by Sabine Schaschl, Kunsthaus Baselland, 2013

untitled (pretzels), salt dough, pigments, metal,
lacquer, 2012

untitled (pretzels), salt dough, pigments, metal,
lacquer, 2012

h.art.ware, installation view Kunsthalle Basel, 2011

h.art.ware, installation view Kunsthalle Basel, 2011

pet, bronze, used covers and towels from different dogs/dog owners, 2012

pet, bronze, used covers and towels from different dogs/dog owners, 2012

Plattform13, Jan Kiefer, i.zwei, Dekofrüchte und -gemüse, Holz, Metall, Glas, diverse Lebensmittel
(Masse variabel), 2013

Plattform13, Jan Kiefer, i.zwei, Dekofrüchte und -gemüse, Holz, Metall, Glas, diverse Lebensmittel
(Masse variabel), 2013

h.art.ware and flesh-self portrait, installation view Kunsthalle Basel, 2011

h.art.ware and flesh-self portrait, installation view Kunsthalle Basel, 2011

Wäre Jan Kiefer ein Koch, seine Gerichte wären kaum geniessbar. Denn es sind oft die etwas muffigen und unpopulären Themen, welche er in seinem Schaffen reflektiert. Was nicht bedeutet, dass seine Arbeiten schwer verdaulich sind, denn die leicht verstaubten Themen wie Esoterik oder Handwerk präsentiert er in ganz unverkrampfter Art und Weise. Feine Spuren von Mainstream und Popkultur legt er uns so in den Weg, als wolle er klarstellen, dass sich hinter den eigenartigen Arbeiten keineswegs ein sozialkritischer Nostalgiker befindet. Damit verlangt er uns Betrachtern einiges ab, denn nur wer die feinen Nuancen im Geschmack dieser teils deftigen Arbeiten erkennt, wird mit einem ‹Aha› belohnt.

Inhaltlich schreien uns seine Arbeiten regelrecht entgegen, ziehen uns so in ihren Bann und wecken den Forschenden in uns. Lässt man sich darauf ein, eröffnen sich tiefe Einblicke und ebenso weite Ausblicke in und über die Geschichte der menschlichen Schöpfungsleistung. Die Referenz auf die Kunstgeschichte spielt dabei eher eine sekundäre Rolle, Kiefer arbeitet lieber mit von der Kunst entfernteren Gebieten und Forschungsbereichen, wie der Herstellung und Gestaltung von Nahrungsmitteln, oder der Ästhetik von Gebrauchsgegenständen bis hin zum Display ebensolcher in Warenhäusern. Jüngst beschäftigte er sich im Rahmen seiner Einzelausstellung im Kunsthaus Baselland mit dem Phänomen des Handwerks als Modeerscheinung in den 1970er Jahren, als es quasi ‹in› war, seine Möbel und Einrichtungsgegenstände selbst zu entwerfen und zu produzieren. Zentraler Bestandteil der Ausstellung ist eine überdimensionale Duftlampe, welche den Geruch von Arvenholz im Raum verbreitet – eine unmittelbare Aufforderung, all unsere Sinne auf seine Arbeit zu richten. – Claudio Vogt http://www.jan-kiefer.com