Andreas Hochuli

Plattform2012

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Sans titre, acrylique sur toile, 2012

Sans titre, acrylique sur toile, 2012

Sans titre, acrylique sur toile, 100 x 160 cm, 2011

Sans titre, acrylique sur toile, 100 x 160 cm, 2011

Sans titre, acrylique sur toile, 80 x 120 cm, 2011

Sans titre, acrylique sur toile, 80 x 120 cm, 2011

Sans titre, acrylique sur toile, 80 x 120 cm, 2010

Sans titre, acrylique sur toile, 80 x 120 cm, 2010

Sans titre, acrylique sur toile, 100 x 140 cm, 2010

Sans titre, acrylique sur toile, 100 x 140 cm, 2010

Sans titre, acrylique sur toile, 100 x 140 cm, 2011

Sans titre, acrylique sur toile, 100 x 140 cm, 2011

Sans titre, acrylique sur toile, 80 x 120 cm, 2010

Sans titre, acrylique sur toile, 80 x 120 cm, 2010

Sans titre, acrylique sur toile, 2012

Sans titre, acrylique sur toile, 2012

Die Bilder wirken kalt und steril ohne dabei ihre positive Grundstimmung preiszugeben. Grossflächige Farbblöcke und zu einzelnen Wörtern oder ganzen Textpassagen zusammengetragene Buchstaben kämpfen um ihre Vormachtstellung in der Tiefe der Bilder. Die Gemälde geben Rätsel auf und bieten keine Lösungsansätze für mögliche Interpretationen. Kurzum entzieht sich die Malerei von Andreas Hochuli einer vertrauten Lesart und bleibt verschlüsselt.

Am Anfang jedes Gemäldes steht ein skizzenhafter Entwurf in einem Bildbearbeitungsprogramm am Computer. Auch die Einfärbung der einzelnen Farbfelder und die Positionierung der Worte und Textpassagen wird mit den technischen Behelfsmitteln ein erstes Mal durchgespielt. Erst nach dem Ausdrucken der Skizzen und der aufwändigen Anfertigung von Schablonen beginnt der eigentliche, semi-mechanische und analoge Malprozess. Die Inspirationsquellen zu der überwiegend in Acryl auf Leinwand ausgeführten Malerei sind vielfältig. Sie reichen von Werbung und Literatur, bis hin zu Zeitungen und diversen Internetseiten. Unabhängig von den Quellen, in denen die Ideen der Kompositionen, der Worte und Texte wurzeln, bleiben die Suchkriterien die selben. Wichtig sind die Wirkung und die Anziehungskraft der Inhalte, das Unerwartete und jener Anteil unserer Kultur, der normalerweise nur wenig Beachtung findet. Die Arbeiten hegen weder den Anspruch konkrete Realitäten zu repräsentieren, noch liegt der Versuch eines solchen Vorhabens im Interesse des Künstlers. Sie fungieren vielmehr als standartisierte Zeichen, deren Wirkungskreis weit über denjenigen von realistischen Darstellungen hinausreicht. – Andreas Mattle