Vom 25. Februar bis 5. März 2016 fand PLATTFORM zum zehnten Mal statt. Eingeladen von einer Jury aus jungen Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern, zeigten folgende Künstlerinnen und Künstler, die kürzlich einen Bachelor- oder Masterstudiengang an einer Schweizer Kunsthochschule abgeschlossen hatten, neue Arbeiten im Zürcher Kunstraum Walcheturm:
Donnerstag 25. Februar 2016, ab 18 Uhr
Vernissage
– 19 Uhr: Performance von Sarina Scheidegger & Ariane Koch
– 19.30 Uhr: Performance von Livia Müller
– 20 Uhr: Performance von Gregory Hari
Freitag 26. Februar 2016
– 16 Uhr: Performance von Gregory Hari
Samstag 27. Februar 2016
– 15 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Etienne Wismer
– 16 Uhr: Performance von Gregory Hari
Sonntag 28. Februar 2016
– 11 bis 22 Uhr: Screenings of the Third Kind – Science Fiction Filme, ausgewählt von den beteiligten Künstler/innen
– 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr: Lesung von Tina Braegger
Montag 29. Februar 2016
– 16 Uhr: Performance von Gregory Hari
– 18 Uhr: Gespräch zur Politik in der heutigen Kunst – ABGESAGT WEGEN KRANKHEIT
Dienstag 1. März und Mittwoch 2. März 2016
– 16 Uhr: Performance von Gregory Hari
Donnerstag 3. März 2016
– 16 Uhr: Performance von Gregory Hari
– 17 Uhr: Performance von Sarina Scheidegger & Ariane Koch
Freitag 4. März 2016
– 16 Uhr: Performance von Gregory Hari
Samstag 5. März 2016
– 14 Uhr: Künstlergespräch mit Gregory Hari und STELLA, moderiert von Alexandra Looser
– 15 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Anouk Schumacher
– 16 Uhr: Performance von Gregory Hari
– 16.30 Uhr: Performance von Sarina Scheidegger & Ariane Koch
Performances
Sarina Scheidegger & Ariane Koch
Rosa und Louise – Ein feministisches Manifest in dialogischer Form mit Ana Castaño Almendral, Anna Christen, Sima Djabar Zadegan und Susan Reznik
– Donnerstag 25. Februar, 19 Uhr (Vernissage)
– Donnerstag 3. März, 17 Uhr
– Samstag 5. März, 16.30 Uhr
Gregory Hari
SAGA
– Donnerstag 25. Februar, 20 Uhr (Vernissage)
– Täglich (ausser sonntags), jeweils 16 Uhr
Dieses Jahr findet die zehnte Ausgabe von Plattform statt! Plattform 16 gibt einen Einblick in das junge, aktuelle Kunstschaffen in der Schweiz. Die Ausstellung zeigt neue Arbeiten von Kunstschaffenden, die im Jahr zuvor an einer Kunsthochschule* einen Bachelor- oder Masterstudiengang im Bereich bildende Kunst abgeschlossen haben. Eine Jury aus jungen Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern wählt die Künstlerinnen und Künstler aus. Im Rahmen der Ausstellung wird der Helvetia Kunstpreis an eine oder einen der teilnehmenden Kunstschaffenden verliehen.
Plattform 16 wurde organisiert von Marine Badan, Jessica Bourgoz und Charlotte Matter
Ausstellung
Vernissage: Donnerstag 25. Februar 2016, ab 18 Uhr
Ausstellung: 26. Februar bis 5. März 2016
Freier Eintritt
Kunstraum Walcheturm
Kanonengasse 20
8004 Zürich
Marine Badan
1987. Studium der Kunstgeschichte und Germanistik (Genf und Berlin) und Executive Master in Art Market Studies an der Universität Zürich. Praktika beim Auktionshaus Sotheby's und bei der Galerie Interart (Genf). Wissenschaftliche Recherche für das Musée d'Art et d'Histoire (Genf). Ab 2013 Assistentin bei einem privaten Kunstsammler. 2014-2015 co-Leiterin des Off-Spaces 100plus (Zürich). 2015 co-Kuratorin der Ausstellung Shiftin' Layers (Bern). Zurzeit Mitarbeiterin bei der Galerie Bob Gysin (Zürich).
Alexandra Looser
1985. Studium des Journalismus an der ZHAW in Winterthur, Kunstgeschichte sowie Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Masterstudiengang letztgenannter Hauptfächer an den Universitäten Zürich und Hamburg samt höherem Lehramt – im Endspurt. Seit 2008 freie Journalistin für diverse Printmedien wie Blonde Magazin in Hamburg, Thurgauer Zeitung, Schaffhauser Nachrichten etc. mit Schwerpunkt Reportagen. Anstellungen als Moderatorin bei den Radiosendern Stadtfilter in Winterthur und KanalK in Aarau. Tutorin am Deutschen Seminar an der Universität Zürich für Literaturwissenschaft und ab HS15 am Kunsthistorischen Institut zur Einführung in die Kunstgeschichte. Praktika bei der Galerie RaebervonStenglin (Zürich) sowie beim Auktionshaus Christie’s (Zürich).
Anouk Schumacher
1986. Bachelor in Kunstgeschichte und modernes Französisch, derzeit Masterstudium in Kunstgeschichte an der Universität Genf. Von 2011 bis 2013 Journalismuspraktikum bei Tamedia Publication Romandes SA. Diplom beim Centre Romand de Formation des Journalistes in Lausanne. Von 2013 bis 2015 Kunstvermittlerin beim Mamco, Musée d’art moderne et contemporain in Genf. 2014 verantwortlich für die Promotion der experimentellen Theatergruppe Sturmfrei in Genf. Von Januar bis Dezember 2015 verantwortlich für das mobile Museum des Mamco.
Etienne Wismer
1984. Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Genf. Masterstudium in Kunstgeschichte an der Universität Bern. Freischaffender Kurator, Redaktor und Kunstvermittler. Als solcher Anstellungen am Kunstmuseum Bern, den Bieler Fototagen, Zabriskie Point und verschiedenen Publikations- und Ausstellungsprojekten. Weitere Anstellungen an der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek und den Universitäten Bern und Lausanne. Forschungsinteressen im Bereich Künstlerbücher und Druckgraphik.
Simon Würsten
*1991. Bachelor an der Philosophischen Fakultät der Universität Lausanne in modernes Französisch, Spanisch und Kunsgeschichte. Seit 2015 Masterstudium in Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Verschiedene Praktika, 2012 beim Verlag Manuella Éditions in Paris, 2013 beim Fotoarchiv des historischen Museums Lausanne, 2014 bei der Galerie Chert in Berlin und 2015 bei Freymond-Guth Fine Arts in Zürich. Kurator der Einzelausstellung von Yannick Lambelet Google images is a new religion im Ausstellungsraum Le Cabanon in Lausanne, 2013. Zurzeit und neben dem Studium Project Manager bei der Art Basel in Zusammenarbeit mit dem Verlag JRP|Ringier sowie verschiedene Ausstellungsprojekte und künstlerische Kollaborationen in der Schweiz.
In Partnerschaft mit
Helvetia Kunstpreis
Mit der Unterstützung von
Société de la Loterie de la Suisse Romande
Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung
Migros Kulturprozent
Stadt Zürich
Kanton Schwyz
Dr. Adolf Streuli Stiftung
Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung
Kunstbulletin
Studio M St
FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
BFH Hochschule der Künste Bern
HEAD Haute école d'art et de design – Genève
ECAL Ecole cantonale d'art de Lausanne
HSLU Hochschule Luzern – Design & Kunst
ECAV Ecole cantonale d'art du Valais
ZHdK Zürcher Hochschule der Künste
F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
In Partnerschaft mit dem Helvetia Kunstpreis
Der 2004 lancierte Förderpreis versteht sich als Starthilfe für diplomierte Kunstschaffende der Schweizer Hochschulen. Während der Fokus der firmeneigenen Sammlung von Schweizer Gegenwartskunst auf Malerei, Zeichnung und Fotografie ausgerichtet ist, wird der Förderpreis für junge Kunst bewusst offener gehalten, um auch neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Künstlergeneration zu unterstützen. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld von CHF 15'000 und einer Ausstellung an der Kunstmesse LISTE – the young art fair in Basel.
Die Gewinnerin des Helvetia Kunstpreises 2016 ist STELLA, Absolventin der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK.
STELLA, American Dream, 2016, © Foto: Sarah Wiesendanger